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Speckstein (Steatit) hat die chemische Formel Mg3[(OH)2-Si4O10]. Sein Name – er wird auch Seifenstein genannt – rührt von der fettigen Oberfläche her, die ihn von allen anderen Mineralien unterscheidet. Seine Dichte beträgt 2,7 g/cm³ und er hat den Mohs'schen Härtegrad 1 (Diamant: 10). Speckstein ist also ein sehr weiches Material, das man gut bearbeiten kann. Allerdings ist er deshalb auch sehr empfindlich und muss vorsichtig behandelt werden. Die Färbung des Steins reicht von Schwarz über Grün, Braun und Rosé bis Weiss; Maserungen geben jedem Stein seinen besonderen Charakter. Eines der ältesten und bekanntesten Beispiele für Specksteinarbeiten ist die Inuit-Kunst der Eskimos. |
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Aufgrund der geringen Härte des Steines lässt er sich ähnlich gut wie Holz bearbeiten.
Geeignete Werkzeuge sind neben Sägen und Messern auch Feilen und Schleifpapier.
Speckstein kann jedoch im Gegensatz zu härteren Steine, wie zum Beispiel Marmor,
nicht mit Hammer und Meissel abgetragen werden. Um die leuchtenden Farben des Steines nach Abschluss der Bearbeitung zur Geltung zu bringen, werden die Objekte entweder lackiert oder mit Ölen poliert. |